Hausstaubmilbenallergie: alles, was Sie wissen müssen

Haben Sie eine Allergie gegen Hausstaubmilben? Erfahren Sie, was Hausstaubmilben sind, welche Allergiesymptome sie verursachen und wie Sie mit einer Hausstaubmilbenallergie leben können.

Hausstaubmilbenallergie: alles, was Sie wissen müssen Hausstaubmilbenallergie: alles, was Sie wissen müssen

Eine Hausstaubmilbenallergie ist eine häufige Allergie, die in den letzten Jahren zugenommen hat, wahrscheinlich aufgrund von Veränderungen im Lebensstil, wie z. B. besserer Isolierung in modernen, energieeffizienten Häusern, verminderter Belüftung, vermehrtem Einsatz von Zentralheizungen und der Verwendung von Teppichen.1–3


Hausstaubmilben ernähren sich von abgestorbenen Hautschuppen des Menschen und sind häufig in Matratzen, Lattenrosten, Kissen, Teppichen, Polstermöbeln und Stofftieren zu finden – insbesondere in feuchten oder schlecht belüfteten Räumen.1,4 Die in unseren Wohnungen am häufigsten vorkommenden Hausstaubmilben produzieren etwa zwanzig verschiedene Proteine, die allergische Reaktionen auslösen können.5


Symptome einer Hausstaubmilbenallergie

Die Symptome ähneln denen von Pollen- oder Tierhaarallergien und umfassen:

  • Juckende Nase
  • Laufende oder verstopfte Nase
  • Niesen
  • Rote, juckende und tränende Augen6


Hausstaubmilben kommen in allen Haushalten vor.1 Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie leiden ganzjährig unter Symptomen, da sie täglich und dauerhaft den Allergenen ausgesetzt sind, auf die sie empfindlich reagieren.4


Die Symptome sind in der Regel nachts und morgens am stärksten, da dies die Zeiten sind, in denen man sich im Bett befindet und mit den Milben in Kontakt kommt.7


Leben mit einer Hausstaubmilbenallergie4,6–8

Auch wenn es unmöglich ist, Hausstaubmilben vollständig aus der Umgebung zu entfernen, können vorbeugende Maßnahmen helfen, die Belastung durch Milbenallergene zu minimieren. Folgende Maßnahmen können helfen, das Allergenlevel zu senken:

  • Behandeln Sie feuchte Stellen im Haus und verbessern Sie die Belüftung in allen Räumen. Wenn die Luftfeuchtigkeit unter 50 % liegt, trocknen Hausstaubmilben aus und sterben ab.
  • Ersetzen Sie Teppiche durch Hartböden (z. B. Parkett oder Laminat) und verwenden Sie einen Staubsauger mit eingebautem HEPA-Filter sowie einem hochwertigen, dickeren Staubsaugerbeutel.
  • Nutzen Sie milbendichte Schutzbezüge für Matratzen, Kissen und Bettdecken, um die Menge der eingeatmeten Allergene während der Nacht zu reduzieren.
  • Lassen Sie das Bett morgens ungemacht und machen Sie es erst am Abend. Ein ungemachtes Bett speichert weniger Feuchtigkeit, was die Lebensbedingungen für Milben verschlechtert.
  • Waschen Sie alle Bettwaren regelmäßig mit heißem Wasser. Hausstaubmilben sterben, wenn sie bei 60 °C für mindestens eine Stunde gewaschen werden. Auch Tagesdecken, Dekokissen und Stofftiere, die sich im oder auf dem Bett befinden, sollten gründlich gewaschen werden.


Trotz dieser vorbeugenden Maßnahmen lassen sich Allergene, die von Hausstaubmilben produziert werden, jedoch nicht vollständig vermeiden.


Allergiemedikamente können eine Option zur Behandlung Ihrer Symptome sein.6 Es gibt viele rezeptfreie Behandlungsmöglichkeiten, darunter Tabletten, Nasensprays und Augentropfen.4,7

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Quelle:

  1. Cho S-H, Reponen T, Bernstein DI, et al. The effect of home characteristics on dust antigen concentrations and loads in homes. Sci Total Environ. 2006;371(1–3):31–43.
  2. Sharpe RA, Thornton CR, Nikolaou V, et al. Higher energy efficient homes are associated with increased risk of doctor diagnosed asthma in a UK subpopulation. Environ Int. 2015;75:234–244.
  3. Indoor Allergens: Assessing and Controlling Adverse Health Effects. Available at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK236033/. Accessed on: 31 July 2023.
  4. Dust Mite Allergy. Available at: https://www.aafa.org/dust-mite-allergy/. Accessed on: 21 June 2023.
  5. Reithofer M, Schmid BJ. Allergens with protease activity from house dust mites. Int J Mol Sci. 2017;18:1368–1376.
  6. Bousquet J, Khaltaev N, Cruz AA, et al. Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma (ARIA) 2008 update (in collaboration with the World Health Organization, GA(2)LEN and AllerGen). Allergy. 2008;63(Suppl 86):8–160.
  7. Dust mite allergies: Overview. Available at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK447098/. Accessed on: 22 June 2023.
  8. Platts-Mills T, Leung DY, Schatz M. The role of allergens in asthma. Am Fam Physician. 2007;76(5):675–680.
  9. Untidy beds may keep us healthy. Available at: http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/4181629.stm. Accessed on: 04 July 2023.

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