Katzen wählen uns – aber was passiert, wenn man eine Katzenallergie hat?
Eine Katzenallergie ist eine häufige Allergie.1 Schätzungen zufolge lebt in vielen europäischen Ländern in etwa jedem vierten Haushalt eine Katze.2
Wussten Sie, dass bis zu 26 % aller Europäer eine Katzenallergie haben?3
Symptome einer Katzenallergie
Die Symptome ähneln denen anderer Fellallergien und umfassen: eine juckende Nase, eine laufende Nase, eine verstopfte Nase, Niesen, rote, juckende und tränende Augen sowie Hautausschläge (Nesselsucht).1,2
Katzenallergene werden in den Talgdrüsen, im Speichel, in den Perianaldrüsen und im Fell produziert und können durch Einatmen oder direkten Kontakt eine allergische Reaktion auslösen. Diese Allergene sind in Haushalten mit Katzen in hoher Konzentration vorhanden – sie befinden sich im Staub, in Polstermöbeln und in Matratzen.2 Katzenallergene verbreiten sich leicht in der Luft und können noch Wochen oder sogar Monate nach dem Entfernen der Katze aus dem jeweiligen Raum vorhanden sein.2,3 Sie wurden auch in Wohnungen nachgewiesen, in denen nie eine Katze gelebt hat, sowie in Büros oder öffentlichen Räumen, an denen Haustiere verboten sind. Der Grund: Katzenallergene sind besonders „haftend“ und werden über Kleidung weitergetragen.1–3
Hypoallergene Katzen – Gibt es sie?
In der Praxis gibt es keine Katzen, die zu 100 % hypoallergen sind. Alle Katzen produzieren Hautschuppen, daher gibt es keine allergenfreien Katzen. Es gibt jedoch Rassen, die weniger Allergene produzieren. Im Allgemeinen lässt sich aber keine bestimmte Rasse für Allergiker empfehlen.1,3
Leben mit Katzenallergie
Wenn du eine Katzenallergie hast, ist es am besten, keine Katze zu halten.1,3
Wenn ein Leben ohne Katze keine Option ist, helfen diese Tipps, um die Anzahl der Allergene in deiner Umgebung zu reduzieren:1,3,4
- Nahen Kontakt vermeiden.
- Nach dem Kontakt mit Katzen Hände mit warmem Wasser und Seife waschen.
- Die Katze nur in einem kleinen Bereich der Wohnung halten.
- Einen Staubsauger mit Filter verwenden.
- Die Wohnung einmal pro Woche gründlich reinigen.
- Katze im Freien bürsten und reinigen und so weit wie möglich draußen halten.
Trotz aller vorbeugenden Maßnahmen lässt sich der Kontakt mit Katzenallergenen nicht vollständig vermeiden. Eine medikamentöse Behandlung kann helfen, die Symptome zu lindern.1 Es gibt viele rezeptfreie Mittel wie Tabletten, Nasensprays und Augentropfen.1 Wähle die Behandlung, die am besten zu Art und Stärke deiner Symptome sowie zu deinem Lebensstil passt.